Der sechste Tag: das tägliche Leben 

Das Leben läuft nun in festen Bahnen. Wir Pferde sind Gewohnheitstiere und mögen es gerne so. Mama und ich gehen morgens, nachdem Mama ihren Hafer bekommen hat, auf die Bergkoppel und bleiben dort oft bis abends. Es ist, seit ich geboren bin, schönes Wetter, und ich fühle mich hier so richtig wohl. Ganz oft bekommen wir Besuch von unserer Familie, und es werden ganz viele Photos von mir gemacht.

Wenn ich nicht gerade munter herumspringe oder auf dem Berg herumkraxele, liege ich gemütlich im Gras und lasse es mir gutgehen. Mama ist immer in meiner Nähe und passt auf mich auf.

 

Oft kommt sie auch mit, wenn ich mal wieder auf den Berg steigen möchte. Sie fühlt sich hier auch wohl. Als sie ein Baby war wie ich, lebte sie in den richtigen Bergen, erzählt sie mir.

Da mein Hals noch zu kurz ist, kann ich nicht richtig Gras fressen. Aber wenn ich auf dem Berg stehe und meine Vorderbeine abknicke, komme ich schon mit meiner Nase an den Boden und kann die Gräser dort abzupfen.

   

  

Wenn ich genug auf dem Berg war, galoppiere ich um Mama herum. Das macht Spaß!

Im hohen Gras ist es so gemütlich! Manchmal wiehere ich im Schlaf, weil ich so schöne Träume habe.