Der zwölfte Tag: Ich werde mutiger 

Immer weiter entferne ich mich inzwischen von Mama. Zwar passe ich meistens auf, dass sie mich noch sehen kann, aber bevorzugt tobe ich auf dem Berg herum, während Mama unten grast.

Und dann renne ich im schnellsten Tempo hinunter! Ich finde, ich bin ganz schön mutig geworden!

 

 

Zum Glück vertraut Mama mir. Ich darf so schnell rennen, wie ich möchte! Sie bleibt immer ganz gelassen.

Meine Beine habe ich inzwischen sehr gut unter Kontrolle. Am liebsten mag ich galoppieren!

Am Nachmittag gehen wir wieder auf die große Koppel, und Mama wird eine Viertelstunde lang geritten.

Als sie fertig ist, schaue ich mir ihre Trense mal etwas genauer an.

 

Sie riecht gut nach Leder, und auch das Gebiß scheint gut zu schmecken. Ich nehme es in den Mund, um es mal auszuprobieren. Hm, das ist wirklich ganz lecker, es schmeckt irgendwie süß.

Aber irgendwie ist mein Kopf doch noch zu klein für Mamas Trense. Schade.

Dann kommen Carl und Pegasus wieder. Pegasus hat gar keine Trense, und er hat auch keinen Sattel auf dem Rücken. Das sieht ganz spannend aus, und ich schaue mir das an. Pegasus macht alles, was Carl möchte, und sie sehen zusammen sehr schön aus. Hoffentlich werde ich auch mal so ein großes und schönes Reitpferd!